Außer dem Bodensee gibt es auch andere schöne Plätze auf der Welt. Auch hier schwingt meine Seele mit. Ich fühle mich wohl, heimisch, träume mich immer mal wieder hierher. Und bin immer mal wieder auch da. 


Freiburg - Breisgau - Schwarzwald

Drei Jahre, von 2001 bis 2004 habe ich in Freiburg gelebt, genauer gesagt in Gundelfingen vor den Toren der Stadt. Auch wenn wir dann wieder zurückgekehrt sind, sind wir bis heute immer wieder gerne im Breisgau und Hochschwarzwald.

Die badische Lebensart – die Sprache, der Wein, die Küche, die Lebenskultur – machen mich froh, das trifft ja auch auf den Bodensee zu. Wer weiß, wie es geworden wäre, wenn wir damals nicht ins Münsterland zurückgekehrt wären.


Unser Schrebergarten

Ein wenig musste ich mich überreden lassen, einen Kleingarten zu pachten. Heute bin ich froh darüber. Wenige Minuten von zuhause entfernt gelegen ist der Schrebergarten zu einem Refugium geworden. Eine grüne Oase, im Sommer voller Lebensfülle, ein im Winter stiller Ort.

Im Schrebergarten bin ich ganz schnell „draußen“ – aus dem beruflichen Alltag, den Aufgaben, der Erreichbarkeit. Das körperliche Arbeiten ist ein guter Ausgleich zum Sitzen am Schreibtisch und das ständige „Denken-müssen“ legt sich hier. Familienfeste machen hier ebenfalls große Freude, genauso das nette Gespräch mit den Gartennachbarn.


Das Allgäu

Eine Entdeckung der letzten Jahre ist das Allgäu, genauer gesagt das West-Allgäu zwischen Immenstadt und Scheidegg. Der Ferienhof Baur in Stiefenhofen-Hopfen ist unsere Adresse. 

Wir dachten, wir tun unseren Kindern einen Gefallen mit Urlaub auf dem Bauernhof und so. Aber: Wir haben uns selber auch einen Gefallen damit getan. Großartige Landschaftsperspektiven, entspannte Menschen, eine naturnahe Lebenskultur, der Bodensee nicht weit :-).


Die Insel Spiekeroog

Spiekeroog ist unsere Familieninsel. Von klein auf war ich immer wieder dort, eigentlich jedes Jahr. Von daher hat sich Spiekeroog als „die Insel“ eingeprägt. Mit dem Ablegen der Fähre in Neuharlingersiel beginnt das Inselerlebnis: Abgeschottet sein, der Natur bei Wind und Wetter (vor allem bei Wind und Wetter!) ausgeliefert und ausgesetzt sein, den eigenen Körper darin spürend, in der Weite stehend, den Horizont und die eigene Begrenztheit darin wahrnehmend.

Das Flair des autofreien Inseldorfes mit seinen Teestuben und Fischbuden sowie einem auf sozialökologisches Publikum ausgerichtetes Image spricht mich ebenfalls an. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten ist Spiekeroog reizvoll für mich.


Man merkt: Mich sprechen vor allem Orte an, die mich geistlich und spirituell erden, beheimaten, inspirieren, behüten und Quelle neuer Kraft und Lebensenergie sind. Deswegen liegt es nahe, dass mich auch „klassische“ geistliche Orte ansprechen. Nennen möchte ich Kloster Gerleve, das Gertrudenstift in Rheine-Bentlage, Kloster Vinnenberg und Kloster Hegne in Allensbach/Bodensee.